Zwei Fliegen mit einer Klappe

Mit diesem Eintrag erschlage ich gleich zwei Fliegen! :D

Erste Fliege: Der nächste Skiurlaub steht bevor (Abfahrt Freitag), was ich dem verehrten Publikum hiermit unterthänigst bekannt gebe!

Zweite Fliege: Der gewissenhafte Skifahrer ertüchtigt sich ja bekanntlich, bevor er die Piste betritt. Der Wüstenfloh nutzt seit Jahren das öffentliche gymnastische Angebot im Sportforum der Uni Kiel (Anmerkung: Die Trans… äh …dingsbums ist auch in dieser Saison wieder dabei).

Dort betritt man zuerst den (in diesem Fall) männlichen Sammel-Umkleideraum, zieht sich um und geht dann in die Halle.

So war es auch gestern; allerdings kann ich eine Beobachtung jetzt hier weitergeben, die das Unterhosen-Thema aufgreift (das ist jetzt die zweite Fliege!):

Zwei junge Männer des dunklen Typs betreten, aus dem Hallenbereich kommend, mit durchgeschwitzten Sportklamotten grußlos den Umkleideraum. Sie beäugen mich misstrauisch. Ich übersetze jetzt mal den Dialog zwischen den beiden:

Willst Du nicht duschen?

Nein, ich dusch zu Hause!

(Der eine dunkle Typ zieht sich Klamotten über die durchgeschwitzten Klamotten)

Der andere dunkle Typ zieht sich bis auf die Sporthose aus, duscht, und ist ziemlich schnell wieder da.

Tropfnass steht er da, mit nasser Sporthose am Körper. Ratlos blickt er um sich.

Störe ich vielleicht?

Dann ist er plötzlich weg und plötzlich wieder da! Er hat jetzt eine normale trockene Unterhose (mit Eingriff) an.

Er hat das Klo als zusätzlichen Umkleideraum im Umkleideraum benutzt. Ich vermute mal, dass der Blick eines Ungläubigen nicht sein Gemächt berühren darf!

Von mir aus könnt ihr die Frage hier und jetzt diskutieren. Ich bin da ziemlich ratlos…

Kind ist volljährig geworden…

…und zwar in Kyoto, Japan

…und sie haben mich ein bisschen abgefuellt :D Erst musste ich sagen welches Japanische Bier am besten schmeckt (sie hatten 3 Sorten gekauft)…

…Danke euch ganz doll fuer das lecker\schmecker Parfum, damit werd ich im Shinto Schrein gleich die alten Goetter aufwecken :D
Die Frau von Schulleiter hat mir auch ein Geschenk gegeben und ich habs heute ausgepackt, es war ein Kuchen mit meinem Namen in Kerzenform reingesteckt :D so niedlich…

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Duplizität der Ereignisse


Vorgestern, in der Abenddämmerung, stadtauswärts, neben uns ein schwarzer Lamborghini Diablo.

Wir, in einem Golf II, daneben, an der Ampel.

Die Ampel springt auf Grün, die Erde bebt, der Diablo röhrt und entschwindet vor uns mit aggressivroten Lichtern.

An der nächsten Ampel ist der Diablo in unserer Spur direkt vor uns. Blubberndes Geräusch. Da, ha! Die beiden Autos haben Gemeinsames. Nicht nur das “KI” im Kennzeichen ist identisch, sondern auch die “888″.

Die Ampel gibt wieder den Start frei und wir unterliegen erneut. Dann hat das Geschoss aus Sant’Agata-Bolognese einen Wagen zwischen uns gebracht. Werden wir das wieder gut machen können?

Nein, keine Chance. Der Schmierlappen im Cockpit (Klassifizierung durch meine Gattin) biegt rechts ab.

Wir müssen geradeaus weiter.

(Die beiden Fotos geben leider nicht die obige Situation wieder, sie illustrieren aber anschaulich die beteiligten Fahrzeuge und die Abenddämmerung)

Yukiho – Ein Schiff – Ein Prominenter

Wo soll ich bloß anfangen, hach war das aufregend!

Am Tag nach der Ankunft von Yukiho aus Osaka schien die Sonne herbstlich schön. Wir brachen schon um Zehn zu unserer Sightseeing-Tour auf. In Friedrichstadt gondelten wir mit dem Tretboot durch die Kanäle und sahen dieses Schiff, die “Frenga“, das ich als Totalkontrastschiff zur Color-Magic beschreiben würde.

In St. Peter-Ording war im Restaurant mächtig viel Betrieb. Frau, Tochter und Besuch aßen Bauernfrühstück und icke Hering (gebraten).

War alles etwas fettig.

Aber – und jetzt kommts – neben meinem Ohr sagte eine bekannte Stimme “Moin Moin”.

Ich blickte auf – Achtung! – es war Uwe Seeler, der die ganze Zeit als Gast hinter meinem Rücken gesessen hatte und jetzt das Lokal verließ.

Auf dem Rückweg zum Auto versuchte ich meine Begeisterung über diese Begegnung auf Frau und Kind zu übertragen. Es gelang mir aber nicht. Auf mehrfaches, ungläubiges Nachfragen bestätigte mir das Kind, dass sie noch nie etwas von einem Uwe Seeler gehört hätte.

Die Rückfahrt nach Kiel, über Schleswig und Schloss Gottorf verlief schön, aber ereignislos.

Unglaublich, dieser Tag.

Seltsam…

…ich schwang mich auf mein Zweirad und radelte in zwei mal zwei Minuten runter zum Wasser.

Dort traf ich zwei Brücken, die alte und die neue Gablenzbrücke. Als ich mich dann entfernte und noch zwei mal umdrehte, vielleicht zweihunder Meter von den Brücken entfernt, sah ich die zwei Brücken noch zwei mal.


Vielleicht zwei Kilometer weiter lagen dann zwei große Schiffe am Kai.

Dann fuhr ich weitere zwei Kilometer bis zum Bisstrorante. Dort trank ich ein Bier.

Das war seltsam.

Psst…


Nicht ganz ohne Stolz darf ich hier und im Jetzt mitteilen, dass mein bloggerischen Wirken dazu geführt hat, dass ich in einen konspirativen Bund aufgenommen wurde, der neuerdings nicht mehr von den Gestaden der Elbe aus gelenkt wird sondern, wenn schon denn schon, jetzt von den grünen Matten unserer Allgäuer Alpen seine Weisungen erteilt.

Die ganze Sache ist aber ziemlich geheim. Also – nicht weiter sagen!

Ein verpfuschtes Leben


Mist!

Ein spektakulärer Stapellauf bei Lindenau in Kiel!

Alle reden davon.

Die Leute beim Mittagessen in der Kantine. In der Zeitung steht es. Und im Regionalprogramm wurde wahrscheinlich auch was gezeigt.

Und ich war wieder nicht dabei.

Noch nie in meinem Leben war ich bei einem Stapellauf dabei!

Immer wenn was los ist, bin ich nicht dabei, auch nicht damals, als die Mauer fiel.

Nur das Kriegsende hab ich miterlebt. Da war ich aber erst ein Jahr alt und kann mich an nix erinnern.

Schnüff!

PS: Als Papst Paul starb, aß ich eine Haxe in Südtirol

Karies, Wurzelentzündung und Skorbut

In der oberen Reihe hauste der Skorbut. Alles fiel vom Fleische.

Letzteres musste bis auf die Knochen abgetragen werden. Es gelang, auf den noch vorhandenen Gebeinen die Zähne zu rekonstruierten.

Jetzt sind diese Zähne wieder wie neu. Es darf wieder kräftig zugebissen werden. Die Kosten waren fürchterlich. Und keine Kasse zahlte einen Heller.

Aber noch während die ersten Kauversuche erfolgreich waren, stellte man in der Reihe darunter eine schwere Wurzelentzündung fest, einhergehend mit Karies und schwammigen Entartungen.

Der Zahn wurde ausgegraben und entfernt. Der Kollateralschaden ist sicht- und bezifferbar. Das Geld für die Kosten auf dem Behandlungsstuhl wird wohl auch dieses Mal noch aufgebracht.

Sogar das Gerüst, das der Dentist für seine Operationen aufbauen musste, wird gegen Ende des Sommers demontiert werden.

Jetzt haben wir noch eine Entzündung in der unteren Ecke.

Auch wenn es jetzt komisch klingt, aber das Problem wird hoffentlich durch eine Zwangsversteigerung gelöst.

Dann kriegen wir ein neues Kinn!

(Klicken Sie doch mal auf den Leonardo; da tritt Erstaunliches zu Tage!)