Meine alte Mutter war bei KARSTADT

Uhr
Meine 83-jährige Mutter ist mit ihrer Küchenuhr zu KARSTADT in Schleswig gewandert mit der Bitte, die Uhr wieder in Gang zu setzen. Sie hatte die Uhr bei KARSTADT gekauft. Daraufhin erhielt sie von einer Dame in der Uhrenabteilung den Bescheid, man würde diese Uhr nicht mehr im Sortiment haben und die Batterie wäre nicht mehr erhältlich. Man hatte, so meine Mutter, kein Interesse.

Das hat meine Mutter dann doch nicht geglaubt und hat erstmal mit meiner Frau telefoniert und den Fall geschildert. Die wiederum gab ihr den Rat, ein anderes Geschäft aufzusuchen, um die Batterie auswechseln zu lassen. Dazu muss man jetzt sagen, dass meine verwitwete Mutter zwar noch ganz gut beisammen ist, in ihrer langen Ehe aber selbständiges Handeln, also einen Batteriewechsel, nicht gelernt hat.

Am Nachmittag hat sie dann einen Uhrmacher aufgesucht, der die Batterie ausgewechselt hat, was die Uhr wieder zum Laufen brachte.

Diese Geschichte hat mich richtig wütend gemacht. Ich könnte der betreffenden Person bei KARSTADT in den A… treten. Rausgeschmissen gehört sowas!

8 Gedanken zu „Meine alte Mutter war bei KARSTADT“

  1. Davon hab ich auch gehört. Vielleicht haben ja die Leute in dem Laden ein Anweisung die Kundschaft wegzuekeln…
    Eine Frage zu Rechtslage: Darf man einen (wahren) Sachverhalt mit Namensnennung in einem Weblog darstellen? Können die einen dafür lebenslang in den Kerker werfen und die Familie verhungern lassen?

  2. das wäre jedenfalls ne schöne negativwerbung. für das verhalten der verkäuferin gibt es mehrere mögliche erklärungen: z.b.: – vorgesetzter hat befohlen, sevicekosten zu drücken. – sie hat migräne/magenschmerzen oder so. – sie ist demotiviert wegen baldiger arbeitslosigkeit. – oder, ganz einfach, alte leute sind für sie nicht lebenserfahren, sondern nur lästig. – oder noch was anderes. je nachdem muß man sie mehr oder weniger für ihr verhalten verantwortlich machen, als kunde anders als als geschäftsführer.

  3. Ich ärgere mich ebenfalls über solche Geschichten. An Deiner Stelle würde ich hingehen und mich richtig beschweren. Und fallenlassen, daß ich das an passender Stelle auch veröffentliche. Mußt Du ja nicht bei sagen, daß die passende Stelle Dein Blog ist…

  4. Um Deinem Vorschlag zu folgen, müsste ich erstmal nach Schleswig fahren, meine Mutter besuchen, in die Stadt zu KARSTADT gehen und dann die Person suchen, die meine Mutter abgefertigt hat. In dem Moment wo ich sagen würde:“Können Sie sich an eine alte Dame erinnern, die mit einer Küchenuhr…“ wäre meine Adrenalinspiegel schon viel zu hoch (leider) um das Ding souverän über die Bühne zu bringen.
    Ich glaube grundsätzlich, dass Frauen auf diesem Gebiet besser sind.

  5. Ja, so habe ich diese Läden auch in Erinnerung. Da gar zwei Schwestern im Kaufhof arbeiteten, habe ich viel mitbekommen hinter den Kulissen. Auch das Verkäuferinnen Sitzverbot haben ist auch nicht schön und kenne ich nur als Methoden im KZ! Sorry

    Aber die angelehnte fingernagelfeilende Verkäuferin dürfte jedem bekannt sein.

    Wenn man als Kind rein geht darf man nichts anfassen, als Jugendlicher wird man beobachtet weil man ja klaut, als erwachsener wird man ignoriert! So siehts aus!

  6. karstadt ist mega geil!!! ich hab da Praktikum gemacht und es waren alle hammer nett. es ist doch eigentlich klar,dass man manchmal beobachtet wird.Bei der jugend von heute kann man nicht vorsichtig genug sein.

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