Im Norden Deutschlands

wird wieder Grünkohl gegessen!

Erfahrungsbericht: War gut! Note 2,5 auf der nach oben offenen Grünkohl-Skala

17 Gedanken zu „Im Norden Deutschlands“

  1. Will auch!!
    Kartoffeln süß?

    (bei dem gericht darüber mache ich mir sorgen um die farbzusammenstellung auf dem teller – bekommen die eier in der gelben senfsoße nicht unattraktive rote(beete)-flecken), so mit schlieren?

  2. Zucker stand bereit, um die Kartoffeln zu süßen. Die Kartoffeln waren aber nur so la la (Note 4,5). Der Grünkohl und die Kochwurst waren aber akzeptabel.
    Bei den Senfeiern gab es die Rote Beete extra in einer Schale. Der von Dir gefürchtete unästhetische Effekt, ergab sich also erst unmittelbar vor dem Verzehr. Aber wie sagte Oma doch immer: „… dat mutt allns dörch dat sülbe M.rslock wedder rut“.

  3. na, da sagste was: jetzt träume ich den ganzen nachmittag von „verdreihte m.löckers“… und schmalzgrieben, trocken, als knabberkram, in einer kühlen abstellkammer, in einer hübschen alten schüssel… seufz. gehe jetzt mein langweiliges käsebrötchen essen.

  4. wird sofort zum desk top photo der woche ernannt. war das die reise zur goldenen hochzeit? Ende der 60er, Anfang 70er?
    Man sieht das bild und denkt, nicht ohne eine gewisse selbstzufriedenheit, so, aber genauso müssen Oma & Opa aussehen. Schwein gehabt!
    (übrigens: ein farbfoto mit charme und anmut, auch ohne den s/w-trick…)

  5. Das Erinnerungsfoto ist mir bekannt. Ich stand links hinter der Kamera. Ende der 60er auf der Lorelei. Unten säuselt der Rhein. Es gibt weitere Bilder dieser Serie mit wechselnden Personen, unter anderem mich mit Lederhosen.

    Und genau, so müssen sie aussehen, und so haben sie ausgesehen. Ach, Schwermut.

  6. Und wem hast Du den ‚leckeren‘ Grünkohl zu verdanken ? Nur mir !!! Hätte ich gestern nicht Herrn G. beschworen, mal auf 95% des Schmalzes zu verzichten, dann hättest Du vor lauter Grummeln im Bauch nicht dieses Blog schreiben können !

    Jawoll.

  7. Uwe, wenn nicht schon in diesem Jahr der Nobelpreis für die Zubereitung von Grünkohl vergeben worden wäre, hätte ich nicht gezögert, dich auf den Ehrenschild zu heben. Aber, und diese Kröte musst du schlucken, die wahre Krone gebührt den Müttern, die uns Kindern Grünkohl auf den Tisch stellten, der das Prädikat ‚Überidisch‘ verdiente. Bedauerlich ist, dass es kein objektives Medium gibt, das zur Beweisführung herangezogen werden kann. Möge es späteren Generationen beschieden sein, die Nachwelt zu überzeugen!

  8. Wenn ich noch einmal das Wort „Grünkohl“ lesen muss, platze ich vor Neid!
    Ich bekomme heute immerhin handgemachten Zwiebelkuchen mit Federweißer & -roter! Auch schön. Und: mit Liebe gemacht – da schmecken bekanntlich ja sogar Fischstäbchen…
    Grüße aus der Grünkohl-Diaspora

  9. Na, da muss ich mal meiner Mutter Bescheid geben, wenn die Saison eroeffnet ist. Sie lebt da ja knapp an der suedlichen Grenze, im Muensterland. Bei mir ist das wohl eher unwahrscheinlich, so etwas zu bekommen. Besonders, wenn der Gruenkohl erst mal Frost benoetigt, um so richtig gut zu sein.

  10. Haha, Grünkohl in Khartoum! Aber ich kann berichten, dass wir im Sommer 1987(?) in Ankara mal Grünkohl gegessen haben. Ein Kollegen aus Deutschland hatte die erforderlichen Zutaten mitgebracht. Es wurde ein netter Nachmittag und Abend.

    Das mit dem Frost kann man heutzutage ja manipulieren. Bei uns hier oben hat es jedenfalls noch keinen Frost gegeben.

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