Vom Winde verweht….

…sind diese Bücher, die mein Vater mir abends auf dem Sofa liegend vorgelesen hat, als es im Hause noch keinen Fernseher und kein Radio gab. Er hat damit angefangen, als ich vielleicht 10 Jahre alt war, also 1954.

Die Männer von Aran von Pat Mullen
Hans Adam Löwenmacht von Rudolf Slawitschek
Komiss, Liebe und Kanonen von Friedrich Wilhelm Hacklaender
Der fünfte Mai, Text und Illustrationen von Carl Reinhardt
Eroberungszüge in Tibet von Sven Hedin
Peter Simpel – Geschichten von Kapitän Frederick Marryat
Die Lofotfischer von Johan Bojer
Die drei Musketiere von Alexandre Dumas.
Jürnjakob Sween – der Amerikafahrer von Johannes Gillhoff
Meine Reisen in Asien von Bernhard Kellermann

4 Gedanken zu „Vom Winde verweht….“

  1. Mein Vater hat mir auch vorgelesen, unter anderem ein Buch in dem die zehn höchsten Berge der Welt vorkamen (Namen, die sich gut eingeprägt haben). Zuletzt noch „Die wunderbare Reise des Nils Holgersson“ von Selma Lagerlöf. Aber dann habe ich ungeschickterweise das Lesen gelernt… ;-)

  2. Noch von Vadder: „Hein Schlotterbüx“, mit eindrücklicher Erbrechensszene (wegen des stürmischen Seegangs)

    Vorlese-Titel von Muttern: Häschenschule, Hänschen im Blaubeerwald

    Wohl von Beiden: Hausmärchen der Brüder Grimm und Wilhelm Busch

    Großvater: Ohijesa – Jugenderinnerungen eines Sioux-Indianers von Charles A. Eastman. Das war so ziemlich mein Lieblingsbuch. Leider hatte ich für immer einen „Wissensvorsprung“ beim Indianerspielen. Meine eher volkskundlich geprägten Vorstellungen prallten immer kontrovers auf Cowboy-und-Indianer-Film-geprägte MitspielerInnen. Eher frustrierend…

  3. Tja, ob die Vorleserei auch positive Effekte gehabt hat, lässt sich schwer nachweisen. Das, was mein Vater vorgelesen hat, war Lektüre aus der Männerwelt. Mit Puppen zu spielen, kam daher für mich nicht in Frage.:)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.