Unsere Vergangenheit

wird und muss uns immer beschäftigen. Sie besteht zwar nicht nur aus dem Tausendjährigen Reich, aber diese Zeit steht uns noch sehr nahe, sie ist geradezu brandaktuell.

Auch ich als ‚alter Sack‘ habe noch immer keinen abrufbaren Bestand an Argumenten, die zu diesem Thema passen. Diskussionen, bei denen ernsthaft und konzentriert über diese dunkle Zeit gesprochen wird und bei denen man die Qualität der eigenen Argumente überprüfen könnte, finden nicht mehr statt. Man muss sich seinen Standpunkt im stillen Kämmerlein immer wieder neu erarbeiten.

Aber es gibt in den Medien und in den Weblogs erstaunliche Meinungsäußerungen, die Jedermann und Jedefrau mit Verstand lesen sollte.

Dieser neue Untergangsfilm hat die Diskussion mal wieder belebt. Beim Herumwandern in den Weblogs bin ich bei der ‚kritischen Masse‘ auf diesen Link gestossen. Der Artikel selbst ist sehr lesenswert und die darin enthaltenen Links ebenfalls.

Ich halte das hier fest, damit ich eine Quelle habe, wenn ich mal wieder Argumente zum Thema brauche.

4 Gedanken zu „Unsere Vergangenheit“

  1. Sollte ich wohl mal nachholen. Im Internet findet man gleich an erster Stelle den Zündschnüre-Song. Ich nehme an, dass dieses Lied das Thema des Buches trifft, den aufrechten Gang.
    Wenn ich (Jahrgang 1944) nicht aus der Provinz (Schleswig) gekommen wäre und nicht diesen „gleich heiraten und gleich arbeiten Weg“ eingeschlagen hätte, wer weiss was aus mir geworden wäre…
    Na ja, immerhin war ich ein Fan von Willy Brandt (Kniefall), immerhin etwas.

  2. Ich habe auch gerade über die dunkle deutsche Vergangenheit refferiert, und zwar im Klassenzimmer. Ich unterrichte Design an einer Designschule hier in NY. Eine meiner Studentinnen hat sich an eine Aufgabe rangemacht und dabei eine Schrift benutzt die uns Deutschen einfach nur widerwärtig erscheinen muss. Die Schrift die alle Poster und Flugblätter des tausendjährigen Reiches zierten. Ich habe dann ein paar Exemplare der guten alten deutschen Grafikkunst vorgeführt, aber die haben dann auch nur Bahnhof verstanden, oder jedenfalls emotional nicht folgen können. Versteh ich ja auch.

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