In einem hochgewölbten, engen gotischen Zimmer,

Faust, unruhig auf seinem Sessel am Pulte.

So verwirrt wie dieser Herr kann man sich schon fühlen, wenn man einige Weblogs einschließlich der Kommentare ‚mit heißem Bemühn‘ sie zu verstehn, durchgearbeitet hat.

Besonders die Anregung Lyssas, mal wieder den Toleranzbegriff anhand eines praktischen Beispiels zu überprüfen, bietet in den Kommentaren reichlich Lesematerial, das zum Nachdenken auffordert.

Muß ich da nicht auch in mich hineinhorchen, die Tastatur zurechtrücken und mutig ein Statement zum Lauf der Dinge und überhaupt in die Tasten hämmern?

Pause..

Nein, daraus wird leider nichts. Ich armer Wurm beschränke mich auf Zitate. Semmel, z.B. ist so einer, der aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und das hinschreibt, was er für richtig hält.

4 Gedanken zu „In einem hochgewölbten, engen gotischen Zimmer,“

  1. danke. wichtig ist, dass wir daran denken, dass es immer meinungen sind, die wir von uns geben. das entbindet uns niemals von der pflicht, auch andere meinungen zu hören und darüber nachzudenken. was wiederum nicht heißen soll, in dieses diplomatenhafte JA, ABER…blabla zu verfallen. meinungen sind dazu da, sie kundzutun und darüber zu streiten.

  2. Ich hab immer mal wieder einen Anlauf gemacht, die Verhältnisse in Palästina, wie dieses Gebiet da unten früher hieß, zu verstehen. Es ist verdammt schwer. Ich habe auch meine Zweifel, dass die Bibel sozusagen den verbindlichen Grundbucheintrag für das Wohnrecht Israels abgibt. Die werden sich nie einig werden. Siehe ‚Asterix auf Korsika‘; da wird gezeigt, dass die alten Geschichten niemals ruhen.

  3. Ich habe auch mal ein paar dieser Kommentare bei Lyssa gelesen. Ein grandioses deutsches Schauspiel. Wenigstens der Don hat noch seine sieben Sachen beisammen.

    Übrigens habe ich b2evolution installiert. Ein neuer Name, ein neuer Server, aber ich warte noch auf die Domain-name resolution. Ich hatte die „rebuild“-warterei satt. Bald also da mehr. Sieht aber gut aus.

  4. Asterix mit schwierigen politischen Fragen in Verbindung zu bringen ist sicherlich unangemessen. Ich sehe ein, dass man in Israel lebenden Menschen damit zwangsläufig auf die Füße tritt. Tut mir leid.
    Mit dem Kommentar habe ich sowieso gegen die Regeln der ‚political Correctness‘ verstossen und es wäre mir lieber, wenn ich es nicht geschrieben hätte.
    Man möge mir aber bitte abnehmen, dass mir die Farbe Braun in gewissen Zusammenhängen zutiefst zuwider ist.
    Vielen Dank für Deine Bemerkungen zur Sache und den Link. Es kann wohl nicht schaden, sich damit zu beschäftigen.

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