Aus dem Leben eines Kollegen:

Mit diesem Eintrag möchte ich erreichen, dass die Visage von dem Typ da unten langsam von der Bildfläche verschwindet. Der Anblick wird lästig.

Also, dieser Kollege ist Anfang der 60er als Fünfzehnjähriger mitten im Schuljahr aus dem protestantischen Pastorenhaushalt seines despotischen Vaters abgehauen.

Er hat sich dann ein Vierteljahr auf einem Campingplatz am Bodensee aufgehalten. Er wurde von einem Architekten im Ruhestand in seinem Wohnwagen beherbergt und beköstigt. Die Sache flog auf, als er beim Angeln ohne Angelschein erwischt wurde.

Der Kollege hat mir noch eine Menge Fragen beantwortet, die mir zu dem Vorgang eingefallen sind.

Die obligatorische Frage: Ist aus diesem Menschen „etwas“ geworden? Ich würde mal sagen: Ja.

2 Gedanken zu „Aus dem Leben eines Kollegen:“

  1. Mein Bildschirm ist ein normaler Bildschirm, und der Typ von unten ist noch nicht von der Bildfläche verschwunden. Da mußt du aber noch ein bischen weiter ausholen inweifern dein Kollege was aus sich gemacht hat. Was passierte denn nachdem er beim Angeln erwischt wurde? Und was wurde aus ihm?

  2. Beim Versuch, den Präsidenten vom Bildschirm runterzukriegen, habe ich doch prompt Probleme bekommen (s. Kommentare zur Kröte). Ich Tüffel!

    Der Kollege versprach der Polizei am Bodensee, sich wieder im Elternhaus zurück zu melden und fuhr mit dem Zug heim.
    Dass aus ihm etwas geworden ist, ergibt sich doch schon aus der Tatsache, dass ich ihn „Kollege“ nenne. Ich bitte dich, o Du Sohn der Tochter meiner Mutter.

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