Ich hatte schon gleich geahnt,

dass ich mich mit dem Kommentar:

Ganz schön anspruchsvoll, Ihr Stammtisch.

beim Mehrzweckbeutel auf vermintes Gelände begebe.

Hätte ich meinen Fuß bloß nicht dorthin gesetzt!

Zack! ging die erste Mine hoch:

Fehlender referentieller Index.

Ein stechender Schmerz durchzuckte mich. Schon fehlte mir der virtuelle Zeigefinger.

Ich hatte noch die Kraft zu fragen:

Heißt das, dass ich die Klappe halten soll?

und torkelte einen Schritt weiter.

Aber das Unheil war nicht aufzuhalten.

Eine panzerbrechende Tellermine versetzte mir den finalen Schlag; die virtuelle Zerstörung der intellektuellen Existenz:

total falsch verstanden ;-) Aber wirklich komplett. Das liegt vielleicht am selbigen. :-]

Nun versuche ich, mich durch verschiedenste Maßnahmen wieder aufzurichten. Meine Bemühungen sind aber bisher gescheitert.

Das was ich bei Google zu „referentieller Index“ gefunden habe, ist mir zu hoch.

Kann mir jemand helfen?

7 Gedanken zu „Ich hatte schon gleich geahnt,“

  1. Liebe(r) Frau/Herr Wüstenfloh,

    Sie sind aber sehr empfindsam. Wenn ich den Beutel mit duettundatt vergleiche, haben beide sehr ähnliche (sympathische)Anliegen.
    Der Herr Siggi war nicht Autor des Artikels, den Sie kommentierten, er schreibt jedoch auch da. Es ist doch verständlich, daß er wissen möchte, worauf sich Ihr „anspruchsvoller Stammtisch“ bezieht (Autoren? Themen? Ironische Kritik oder Lob? Überschrift des Beitrags?)Mir ist ebenfalls nicht ganz klar, was Sie eigentlich sagen wollten. Die Frage nach dem referenziellen Index scheint mir berechtigt, Ihre Interpretation der Antwort kann ich nicht nachvollziehen.
    Herrn Beckers Klarstellung ist doch keine panzerbrechende Tellermine, allenfalls im letzten Satz steckt ein gewisses Charme Defizit, falls Sie ein weiblicher Floh sein sollten.
    PS: Ich bin von Beruf Jubelperser des Herrn Poodle. Leider bellt und beißt er zur Zeit nicht, deshalb habe grad nix zu tun …

    Natürlich lebt die Wüste, und wie!

  2. Danke, Herr Neo-Bazi, dass Sie sich meiner empfindsamen Seele annehmen.

    Mein Therapeut, wenn ich einen hätte, würde mir wahrscheinlich bescheinigen, dass so gealterte Nicht-Akademiker reagieren, wenn sie mit der Diktion eines Wissenschaftlers konfrontiert werden, der den „fehlenden referentiellen Index“ bemängelt.

    Wenn der gegnerische Kommentator geschrieben hätte: „Könnten Sie mal genauer sagen, was Sie meinen..“ wäre der sprichwörtliche Prinz auf der Erbse wohl nicht verletzt worden und hätte dann wahrscheinlich etwas mehr oder weniger Sinnvolles zu dem nicht sehr gehaltvollen Erst-Kommentar hinzugefügt.

    Das ist also möglicherweise der psychologische Hintergrund für meinen Eintrag, mit dem ich in dramatisch aufgeplusteter Form auf Beileidsbekundungen zu meinen Schicksal als nicht ernst genommener Angehöriger einer unterprivilegierten Bevölkerungsschicht hoffte.

    Abschließend, lieber Herr Neo-Bazi, sehe ich durchaus ein, dass sich in den Gefilden des Herrn Poodle lustvoller wandeln lässt. Ich bin auch traurig, dass dieser große Epiker zur Zeit schweigt.

    Will er uns damit strafen?

    PS: Von dieser Stelle aus gratuliere ich herzlich zum Erreichen des zur Zeit noch geltenden offiziellen Ruhestandsalters. Ich musss noch etwas mehr als drei Jahre bis dahin strampeln.

  3. Die drei Jahren sind peanuts und vergehen wie im Flug. Danke für’s Kondolieren.
    Der Herr Becker schwebt in ganz anderen Regionen, ich bin sicher, der hat was drauf. Ich kenne ihn nicht persönlich, aber mein Gefühl sagt mir, der Typ ist nicht verkehrt.
    Machen Sie sich mal die Mühe, und überfliegen Sie sein eigenes Blog (www.siggi becker.de), auch die Kommentare, dann werden Sie verstehen, was ich meine.
    Schönen Rest vom WE – Opa Edi

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