Yukiho – Ein Schiff – Ein Prominenter

Wo soll ich bloß anfangen, hach war das aufregend!

Am Tag nach der Ankunft von Yukiho aus Osaka schien die Sonne herbstlich schön. Wir brachen schon um Zehn zu unserer Sightseeing-Tour auf. In Friedrichstadt gondelten wir mit dem Tretboot durch die Kanäle und sahen

dieses Schiff, die „Frenga„, das ich als Totalkontrastschiff zur Color-Magic beschreiben würde.

In St. Peter-Ording war im Restaurant mächtig viel Betrieb. Frau, Tochter und Besuch aßen Bauernfrühstück und icke Hering (gebraten).

War alles etwas fettig.

Aber – und jetzt kommts – neben meinem Ohr sagte eine bekannte Stimme „Moin Moin“.

Ich blickte auf – Achtung! – es war Uwe Seeler, der die ganze Zeit als Gast hinter meinem Rücken gesessen hatte und jetzt das Lokal verließ.

Auf dem Rückweg zum Auto versuchte ich meine Begeisterung über diese Begegnung auf Frau und Kind zu übertragen. Es gelang mir aber nicht. Auf mehrfaches, ungläubiges Nachfragen bestätigte mir das Kind, dass sie noch nie etwas von einem Uwe Seeler gehört hätte.

Die Rückfahrt nach Kiel, über Schleswig und Schloss Gottorf verlief schön, aber ereignislos.

Unglaublich, dieser Tag.

7 Gedanken zu „Yukiho – Ein Schiff – Ein Prominenter“

  1. Uns Uwe hat ja auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, und doch ist er eine deutsche Ikone. Oder nicht? Nicht das er zu meiner Zeit gespielt hätte… Das waren dann eher so Leute wie Schwarzenbeck und Breitner.

    Der Tag hört sich gut an. Und eine Schloß war da auch drin :)

  2. Hallo Kiel, hier Shanghai!!

    gehen auch staendig essen – alles sehr sehr lecker hier. Gestern war das Essen von Teppanyaki gewuerzt durch die Ankuendigung eines Taifuns. Der liess dann aber bislang auf sich warten und uns die Nacht dennoch schlafen. Seit heute morgen frischt es aber schon gewaltig auf.
    Wenn nicht gerade Waschkueche ist, dann sitzen wir hier im 37.Stock mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Stadt und den Fluss, wo staendig was los ist. Boote tuten, Riesenkaehne fahren (ziemlich schnell) vorbei.
    Jetzt erstmal Kaffee und Fruehstueck mit Zutaten aus dem franzoesischen Supermarkt, den wir gestern geentert haben. Sonst gibt es aber nur Authentisches – Ehrenwort!

    Liebe Gruesse aus der fernen Ferne,
    die drei aus Koeln

    ps: Frauen im Viertelfinale

  3. „Shanghai zittert vor Taifun „Wipha“ (SPON)“ vs. „Seit heute morgen frischt es aber schon gewaltig auf.“

    Und dazu Baguettes und Café au lait mit Aussicht, klingt gut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.