Zensur

lehne ich natürlich ab. Aber an dieser Stelle stand ein Beitrag, der der Selbstzensur zum Opfer gefallen ist.

Ich habe mir überlegt, dass ein Mann meines Alters und meines Standes, der Vater von zwei Töchtern ist, sich nicht in der Weise zu einem weiblichen Organ (Organ?) äußern sollte, wie ich es tat.

Das soll jungen, kämpferischen Männern wie Semmel vorbehalten bleiben, die sich noch erinnern können, wie die ganzen komplizierten Vorgänge zusammen hängen.

Ich bitte daher um Nachsicht, zumal mir bekannt ist, dass ein Leser zu dem gelöschten Beitrag kommentieren wollte.

6 Gedanken zu „Zensur“

  1. Jung und kämpferisch? Da muss ich aber mal kurz und trocken ein Lachen heraus husten.
    Nein, ein Organ isses wohl nicht. Eher eine Vorrichtung. Schade, dass ich den von dir zensierten Beitrag nicht gelesen habe.

  2. Ach, mit meinem gestrichenen Beitrag ist das wie mit einem Witz, über den niemand lacht. Der ist gescheitert und sollte ab in die Tonne. Ich hatte versucht, den Hymen und den Schneckendeckel*) in einen Sinnzusammenhang zu bringen, was, wie gesagt, nicht gelungen ist.
    Auch meine Frau versteht das nicht. Schwamm drüber!

    *)Schnecke = junges Mädchen, Deckel = Hymen

  3. Oha, wat nu? Semmel, ist es denn richtig, wenn ich deinen Äußerungen im Blog immer eine gewisse Leichtigkeit und Schlitzohrigkeit unterstellen darf? Dein Diskussionsbedarf zu einem Beitrag ist begrenzt, wenn dem Beitrag auch die definitive Ernsthaftigkeit fehlt. Jeder Tag bringt etwas Neues. ‚Jung und kämpferisch‘ klingt also viel zu ernsthaft, was ich aber so auch nicht gemeint habe.
    Deit mi leed!

    PS: Das ‚jung‘ kommt wahrscheinlich aus der Sicht eines 61-jährigen. Die großväterliche Attitüde.

  4. falls es den verantwortungsvollen Vater beruhigt: ich hatte nicht gelegenheit, den der Zensur zum Opfer gefallenen Beitrag zu lesen.
    – und oute hiermit familienstrukturen, die bislang geschickt verborgen waren.

    über die Lütte weet ick nüx!

    frische kölsche stadtluftgrüße

    sag Mutter, s’ist Uwe – ach nee:
    sag Uwe: „S’ist bald Wochenende“

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