Der Fall Hindenburg




Wir befinden uns in Kiel am Hindenburgufer und haben diesen friedlichen Blick hinaus auf die Kieler Förde. Nichts stört die Abendstimmung. Im Saal ist Ruhe.


Doch, unvermutet, taucht dieses Gerät aus dem Wasser auf. Menschen kommen aus der Metallröhre heraus und machen sich an Deck zu schaffen. Pakete werden von Mann zu Mann gereicht. Teile der Ladung werden auf ein kleines Boot heruntergehievt und von einem Mann in einem grünen Hemd übernommen.

Leider ist das Foto nichts geworden, weil von dem Uboot offensichtlich Störstrahlen ausgegangen sind. Das Boot legt am Ufer an, die Konterbande wird hastig in einen roten PKW umgeladen. Der PKW setzt sich in Bewegung.

Nur wenige Meter muss der PKW an der Uferstrasse zurücklegen und hält dann rückwärts vor dem Bisstrorante, dem Lokal, wo wir uns gerade aufhalten. Der Mann im grünen Hemd lädt aus, was man auf dem Foto gut erkennen kann.

Es ist Uwe, der Wirt.



Dieses Foto ist mir in konspirativer Manier gelungen, nach dem alles ausgeladen war und der Chef wieder seine Position hinter dem Tresen seines Unternehmens eingenommen hat. Alles sieht so normal und harmlos aus.


Die Frau des Wirts, Tanja, eine reizende Singhalesin, blickt aus dem Fenster heraus.
Uwe ruft: „Tanja, komm doch mal zu mir, Gerd will ein Foto von uns machen!“.



Das war für mich nun eine leichte Übung. Wir sehen hier ein glückliches Paar, das nach einer gefährlichen Aktion wieder traulich zueinander gefunden hat.

Auch bei uns, den Gästen, kehrt wieder Ruhe ein. Der Blick schweift über die besonnte Förde. Heißluftballons entlocken uns entzückte Ausrufe. Die Stena kommt pünktlich um Viertel vor Acht um die Ecke.

Alles ist wieder in Ordnung!

7 Gedanken zu „Der Fall Hindenburg“

  1. Ihr Kommentar macht nachdenklich. Aber Sie sind jetzt auch involviert, irgendwie. Gerade im Moment ist der BND wieder in aller Munde.

  2. Das mit der Konterbande lassen wir mal beiseite. Viel wichtiger ist, dass mir Uwe (der Wirt) heute zugesteckt hat, dass er über mehrere U-Boote verfügt.

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