Guinness in Dosen

Mein Kumpel kam gestern nachmittag in unsere Steuerberaterpraxis und jeder von uns hat vier Dosen Guinness getrunken. Um acht kam sein Sohn und ist mit seinem Vater nach Flensburg gefahren, weil, man fährt ja nicht mit vier Guinness im Bauch Auto.

Es war ein netter Abend. Wie immer sprachen wir über Gott und die Welt. Frau und Kind besorgten Döner, so dass das dunkle Gebräu nicht ganz alleine im Bauch herumschwappen musste.

Einen nicht unerheblichen Teil unserer Gespräche widmeten wir der Kugel, die sich in jeder Dose befindet. Dass in jeder Dose etwas drin ist, stellt man fest, wenn man eine Dose schüttelt.

Dass es eine Kugel ist, hatte ich schon am Vortag heraus gefunden, weil ich nach dem Verzehr eine Dose aufschnitt, zuerst mit einem Küchenmesserstich und dann mit einem Küchenscherenschnitt.

Heraus purzelte eine weiße Plastikkugel, die ungefähr so groß wie ein durchschnittlicher Hoden ist. Die Kugel ist nicht völlig homogen sondern hat irgendwie Löcher, deren Funktion wir auch durch lebhaftes Diskutieren nicht vollständig aufklären konnten.

Heute nun schickt mir mein Kumpel eine Mail, in der er leicht vorwurfsvoll mit Hilfe von Links auf eine Guinness- eine Wikepediaseite zeigt, dass seine Recherche des Rätsels Lösung gefunden hat.

In der Kugel ist Nitrogen oder sowas ähnliches. Und das bewirkt eben, dass das Bier aus der Dose so schmeckt wie in der Kneipe aus dem Hahn.

Eigentlich war das sowieso klar. Deswegen muss mein Kumpel mich doch nicht anmaulen. Nur weil ich ein Blog habe, meint er immer, dass ich tätig werden muss, um die wirklich wichtigen Dinge hier zu veröffentlichen.

Grummel grummel…

3 Gedanken zu „Guinness in Dosen“

  1. Hab mir auch schon für den einsamen Genuss Guinness-Dosen gekauft. Wirklich ein Super-Genuss. Absolut zu empfehlen. Und dazu auch noch kalorienärmer als ein Glas Saft oder Milch. Vielleicht sollte ich die Corn-Flakes auch mit Guinness zu mir nehmen?
    Lieber Wüstenfloh, es war kein Vorwurf, sondern ein A..tritt. Hat doch gewirkt, oder?

  2. Allerdings habe ich es bisher nur einmal beobachtet, und das geht meines Erachtens nicht mit der Dose, wie ein wirklich gewiefter Guinness-Einschänker (Einschenker?) mittels des Restschaumes aus dem Zapfhahn in einem Zug noch ein Kleeblatt in den Schaum zeichnete.

    Ich muss das mal mit John Smith probieren, Guinness ist mir ein wenig zu herb.

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