Jenseits vom Jungfernstieg

Stellen Sie sich einen unrasierten, ungeduschten älteren Kerl Herrn vor, der im Schlafanzug mit Läpptopp auf dem Sofa sitzt und Weißweinreste aus dem Pappkarton Instant-Kaffee trinkt.

Sein Denken fokussiert sich (als Beispiel jetzt) auf das Erscheinen eines Elektrikers, dem er als Vertretungs-Hausmeister den Zugang zum Elektrozählerraum des Hauses ermöglichen soll.

Ist das eine Aufgabe, die den Menschen ausfüllt?

Ist es weiterhin eine Herausforderung, wenn er den Termin mit dem Elektriker reibungslos abwickelt und anschließend noch den Besuch in einer krankengymnastischen Einrichtung zu absolvieren hat?

Wird er dieses meistern?

Wird er sich in die hauswirtschaftlichen Abläufe integrieren können, die nach der halbtäglich beruftsbedingten Abwesenheit der Hausfrau abgewickelt werden?

Wir wissen es nicht – ahnen jedoch, dass Probleme zu Hauf autreten können.

Übersteigt es die Vorstellungskraft des durchschnittlichen Blog-Lesers, sich vorzustellen, dass unser fiktiver ältere Kerl Herr einen Blog-Eintrag verzapft, den er am nächsten Morgen wieder löscht?

Sei es wie es sei. Es ist doch einerlei.

6 Gedanken zu „Jenseits vom Jungfernstieg“

  1. Also, ich habe gestern geschmunzelt bis gegrinst und eine Textpassage der Kollegin vorgelesen.
    Und dann ist der wech, der Text!

  2. Ich glaube, du brauchst eine elektronische Handfessel.

    Nein, nein, was dem guten Mann fehlt, ist seine tägliche Dosis Büroschlaf, damit er mal wieder auf andere Träume Gedanken kommt ….
    Wer schläft, der sündigt nicht.

  3. kannich schon verstehn, dass soviel action zu überforderung führn kann. bloss bei dem verzapfen versteh ich keinen spaß! zapfen muss man schon sorgfältig, damit kein guinness verloren geht!

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