Wenn Gondeln Ärzte tragen

In meinem Skikurs machte ein Arztehepaar mit. Beim Hochgondeln und in den Hütten erfuhr man nach und nach alles über diesen genetisch bevorzugt ausgestatteten Menschenschlag einschließlich ihrer Pferde, Kinder und sonstigen Bekannten, die jeweils exorbitant intelligent waren und wiederum hochintelligente Kinder hatten.

Michael war mir da lieber. Der war auch Arzt, was aber nur nebenbei herauskam. Er hatte Skistöcke, in denen sich Obstbrände befanden. Man musste nur die Griffe abschrauben und konnte dann einen Schluck nehmen.

Ski Heil!

Auf das Stichwort ‚Skilaufen‘ hatten die netten Nachbarn gleich mehrere Stories parat. Wie sie im Sommer im österreichischen Dingsbumstal, wo es früher so schön war, nun auf einem betonierten trostlosen Parkplatz standen. Ein alter Mann, der seine Erinnerungen nicht mehr wieder fand, stand da und weinte. Alles gehe in den Alpen den Bach runter. Und auf dem XY-Gletscher, mitten im Sommer, wird jetzt auch gebrettert. Der in den Gaststätten von der Touristen abgelassene Urin verunreinigt nun das Trinkwasser aus dem Gletscher. Das hätte man nie zulassen dürfen. Recht haben sie.

Morgen geht es mit Jörns Skireisen in das Hotel Sonne in Sankt Lorenzen zum Kronplatz. Schnee und Pisten sind vorhanden. Schneekanonen haben die Situation sicher gestellt. Die Pisten sind präpariert und plattgewalzt. Wir werden raufliften und runterbrettern, dann wieder rauf und wieder runter, usw. Spass muss sein!

Nach der Weihnachtsfeier

Der Freitag nach der Weihnachtsfeier war ein Tag des Leidens, natürlich selbst verschuldet. Aquavit zwischen den Bieren! Wie konnte ich nur. Ich bin doch nun wirklich alt genug, um das zu wissen. Schwüre habe ich schon vor aller Welt geleistet, dass keine schlechten Sachen sich mehr in die Bierserie einschleichen werden. Aber, der Mensch, ich sage es mal allgemein, ist ein unvollkommenes Gebilde, er wird immer wieder sündigen.

Neben den körperlichen Leiden muss dann noch das Geflecht des Zwischenmenschlichen rekonstruiert werden, und das kann sich über einen Zeitraum von zwei, drei oder noch mehr Tagen nach der Feier hinziehen. Diese Zeit hat etwas Beunruhigendes. Aber, um es kurz zu machen, das häusliche, das kollegiale und das kneipische Umfeld blieb bei dieser Weihnachtsfeier unbeschädigt. Optimismus kämpft sich wieder an die Oberfläche.

Zu sehr dramatisieren will ich diese Thema nun auch wieder nicht. Die Ereignisse um meine Person herum sind nur marginal und fügen sich in das globale Thema ‚Weihnachtsfeier‘ nahtlos ein. Dankbar verweise ich auf Walther und Willy (NDR), die Schlimmeres überstanden haben.

Weihnachtsfeier

Gestern war Weihnachtsfeier. Heute ist nach der Weihnachtsfeier. Da muss man schon aufpassen, dass man sich nicht vertippt bein Tippen. Gerade eben war mir aufgefallen, dass ich ‚aufpassen‘ mit drei (!) Essen fast geschrieben happ. Das dritte Ess habe ich dann wieder weggemacht. Sonst würde man ja nicht merken, dass aufpassen die Bedeutung von aufpassen hat. Das Wetter ist heute nicht besonders. Meine von mir sehr geschätzte (sehr!) Ehefrau hat heute darauf bestanden, nicht mit dem Rade zur Arbeit zu radeln sondern den Radweg heute zu Fuß zu begehen. So bin ich also jetzt hier und schreibe diesen Eintrag. Gerade eben fällt mir auf, dass man beim Schreiben eigentlich nicht hinfallen kann. Es sei denn, man fällt vom Stuhl. Das ist dann aber kein Stuhlgang sondern ein Stuhlfall. Ich muss aufs Klo. Bis dann.

Iss was?

Seit dieses Weblog erdstrahlenfrei ist, scheint eine gewisse sterile Ruhe eingekehrt zu sein.

Was ist die Ursache?

Sollte die Sterilität zu Stillstand und Langeweile führen? Muss ein Weblog mit Erdstrahlen belastet sein, damit es schmutzig und dadurch auch wieder interessant wird?

Diese Frage muss aufgeklärt werden. Aus diesem Grund wird der Erdstrahlenschutzschild noch eine Weile aufrecht erhalten, damit der Vergleich mit anderen, belasteten Weblogs angestellt werden kann.

Achtung Erdstrahlen!

Leiden Sie unter Bandscheibenvorfall, Schuppenflechte, Kurzsichtigkeit, Verfolgungswahn, Vorzeitiger Ejakulation oder Computer- und Spielsucht?

Die Ursache: Erdstrahlen aus dem Internet!

Um den Besuchern Ihrer Webseite keinen Schaden zuzufügen, sollten Sie auch Ihre Webseite von gefährlichen Erdstrahlen säubern, indem Sie den ER-SUP/2582954/tkz – Tag in Ihre Startseite einfügen!

Vertiefende Informationen hier!

Omnipräsentes Knie

Das Knie kommt immer vor und ist ein bestens geeigneter Gesprächsgegenstand. Auf das Stichwort ‚Skifahren‘ stellt sich in der Kantine gleich heraus, dass der Kollege, der gegenüber die Currywurst isst, nicht mehr radfährt, weil ihm ein ‚Reserveknie‘ droht. Seine Patellasehne hätte ’ne Macke.

Die Kollegin neben mir spricht von einer Nachbarin, deren 17-jährige (!) Tochter bereits massive Knieprobleme hätte, da würde die Kniescheibe wackeln oder so ähnlich. Ich konnte dann noch beiläufig hinzufügen, dass meine Tochter (14 Jahre!) auch so ein Wackelknie hätte.

Wir kamen sehr schnell überein, dass dem Menschen evolutionsmässig besser geholfen worden wäre, wenn er Vierbeiner geblieben wäre. Daraufhin meinte ein anderer Kollege, wiederum gegenüber sitzend, dass die Delfine schlau gewesen sind, weil sie vom Land wieder ins Wasser gegangen seien und deshalb das Problem ‚Knie‘ vermeiden konnten. Dann wurde noch vermutet, dass vielleicht auch die Wale schon mal an Land gewesen sind. Letzteres wurde aber doch stark angezweifelt…

Das Knie spielt sowieso Schicksal. Ich z.B. kam vor langer langer Zeit nicht zu Bundeswehr, weil mein Knie, ich glaube das linke, damals bei der Nachmusterung so richtig schön mitspielte.

Und in der Zeitung stand heute morgen, dass eine Skiläuferin (den Namen müsste ich nachgucken) nach drei(!) Knieoperationen jetzt wieder richtig mitmischen würde. Bode Miller aber, der im Augenblick alle abhängt, war noch nie richtig verletzt, und auch seine Kniee sind wahrscheinlich beide intakt. Das finde ich erstaunlich.

(Kniee ist übrigens richtig geschrieben, ich habe es überprüft Knie wird auch in der Mehrzahl nur mit einem ‚e‘ geschrieben, ist doch logisch!)