Ein Rechner aus dem Jahre 1960

Dieser funktionsfähige Rechner CA1-13 aus dem Jahre 1960 der Firma Fazit steht bei mir auf dem Schreibtisch. Er hat damals neu 2.195,- DM gekostet. Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen (DMBE) eines Angestellten betrug damals 534,- DM.


Durch Klicken auf den Rechner zur Linken können Sie jetzt Zeuge einer Multiplikation werden, die in Bild und Ton vorgeführt wird (8 MB !).

Erleben Sie noch einmal, wie unsere Altvorderen dieses Problem damals bewältigt haben!


Steigern Sie jetzt diesen Eindruck aus vergangenen Tagen und lassen Sie sich jetzt eine Division vorführen (11 MB !). Sie werden tief beeindruckt sein.

Der Hauch der Geschichte wird Sie anwehen!

Da wir nun Alle so fasziniert sind, können wir uns jetzt durch das Studium der Bedienungsanleitung in die Materie hinein versetzen. Und da der persönliche Umgang mit der Rechenmaschine nur noch Wenigen vergönnt ist, hat ein mitleidiger Mensch eine Simulation im Web hier bereitgestellt. Wir sollten dankbar sein!

PS: Nackt sieht der Rechner übrigens so aus (ich finde ihn sexy)! Er hat ein Kampfgewicht von 13 Kilogramm.

PPS: Ich habe mich bei dem Autor der oben schon zitierten Webseite per Email bedankt. Harald Schmid aus Amberg hat auch schon geantwortet (s. Kommentar).

Literatur vom Feinsten…

…bietet dieses 1942(!) in Deutschland erschienene Buch…

…in seiner Einleitung (man achte auf den letzten Satz):

Selten hat man einen Satz gelesen, der so glasklar und einfach, quasi wie gemeißelt, eine Sache so dargestellt hat, dass man, ohne es zu wollen, sozusagen wie ganz von selbst, ihn verstanden und nicht nur das, auch gebilligt und in hohem Maße in den Kanon der Deutschen Hochliteratur eingeordnet hat, gewissermaßen.

Dieses Buch…

im Bücherschrank eines evangelisch konfirmierten…


…aber aus der Kirche ausgetretenen Bürgers, ist doch ein starkes Stück!

st der Besitz des Buches unter diesen Bedingungen überhaupt erlaubt?
Werden sich die Häscher der Inquisition an meine Fersen heften?
Werden sich meine Freunde, sofern überhaupt noch vorhanden, von mir abwenden?

Darf ich, wie alle Anderen, „Wir sind Papst“ rufen?

Reiner Blödsinn

Wäre ich Franzose, würde ich Georges Cailly, Campbell Breau oder Christophe Joseph heissen.


Als Brasilianer hiesse ich dann Ronaldo Fontana, Bruno Pires oder Hirlo Tavares.


Und falls das noch nicht klar ist:

***Your Blogging Type is Unique and Avant Garde***

You’re a bit … unusual. And so is your blog.
You’re impulsive, and you’ll often post the first thing that pops in your head.
Completely uncensored, you blog tends to shock… even though that’s not your intent.
You tend to change your blog often, experimenting with new designs and content.


Der Untergang

Den Film ‚Der Untergang‘ habe ich im Kino nicht gesehen, weil ich einerseits kein aktiver Kinogänger bin und andererseits auf diverse negative Äußerungen in der Presse und besonders in Weblogs gehört habe.

Ich erinnere mich daran, dass eine Kritikerin die Darstellung des ‚Führers‘ lächerlich fand.

Ein anderes, schwerwiegenderes Argument war, dass man durch den Film dazu gebracht werden kann, für den ‚Führer‘ doch so etwas wie Mitleid zu empfinden.

Nach der ersten Hälfte des gestern im Ersten Programm gebrachten Films kann ich diese Eindrücke nicht bestätigen.

Der Film versucht im Rahmen des Möglichen darzustellen, wie es in den letzten Stunden im Führerbunker und in der Straßen Berlins gewesen sein kann.

Adolf Hitler ist die zentrale Figur des Geschehens, um die sich alles dreht. Er ist das Böse, das alles um sich herum mit sich ins Verderben ziehen will. In seiner Nähe sind Deutsche, die an der Verwirklichung des nationalsozialistischen Alptraums mitgeholfen haben. Neben der Person Hitlers wirken alle Anderen allerdings blass.

Die Rolle des ‚Führers‘ wird durch Bruno Gantz so gespielt, wie sie nach meiner Meinung besser nicht gespielt werden kann.

Mal sehn, ob sich dieser Eindruck nach dem zweiten Teil bestätigt.

Es gibt wirklich

ein

Raumbedarfsanerkennungsverfahren.

Ungelogen. Google schweigt allerdings dazu.

Wobei Google den Suchenden bei ‚Raumbedarfsanerkennung‚ mit einem Treffer belohnt!

Und mit Stolz erkennt der Patriot in mir, dass dieser Begriff in Kiel zu Hause ist.

Ja, in Kiel beschäftigt sich die Nachfolgeorganisation der früheren Bauverwaltung, die GMSH, mit diesem neuen, innovativen Verfahren.

Es geht wieder aufwärts in diesem unserem Land!

Die ‚Umsetzung eines anerkannten Raumbedarfs‘ darf dabei natürlich nicht von der selben Person bearbeitet werden, wie die ‚Anerkennung eines Raumbedarfs‘. Dieser fundamentalen Forderung wurde selbstverständlich Rechnung getragen!

Scheiße!

Soeben sehe ich das Wort ‚Drittmietvertragsverwaltung‘. Jetzt wird mir der Boden aber zu heiß!

Ab sofort halte ich mich aus der Sache raus.

Hätte ich bloß nicht damit angefangen…