Wo soll ich bloß anfangen, hach war das aufregend!
Am Tag nach der Ankunft von Yukiho aus Osaka schien die Sonne herbstlich schön. Wir brachen schon um Zehn zu unserer Sightseeing-Tour auf. In Friedrichstadt gondelten wir mit dem Tretboot durch die Kanäle und sahen
dieses Schiff, die „Frenga„, das ich als Totalkontrastschiff zur Color-Magic beschreiben würde.In St. Peter-Ording war im Restaurant mächtig viel Betrieb. Frau, Tochter und Besuch aßen Bauernfrühstück und icke Hering (gebraten).
Aber – und jetzt kommts – neben meinem Ohr sagte eine bekannte Stimme „Moin Moin“.
Ich blickte auf – Achtung! – es war Uwe Seeler, der die ganze Zeit als Gast hinter meinem Rücken gesessen hatte und jetzt das Lokal verließ.
Auf dem Rückweg zum Auto versuchte ich meine Begeisterung über diese Begegnung auf Frau und Kind zu übertragen. Es gelang mir aber nicht. Auf mehrfaches, ungläubiges Nachfragen bestätigte mir das Kind, dass sie noch nie etwas von einem Uwe Seeler gehört hätte.
Die Rückfahrt nach Kiel, über Schleswig und Schloss Gottorf verlief schön, aber ereignislos.
Unglaublich, dieser Tag.