Duplizität der Ereignisse

Vor einer Woche habe ich der früheren Ministerpräsidentin die Hand geschüttelt. Meine Frau hat mit ihr smallgetalkt und ich smalltalkte mit dem Gatten der Ex-Landesmutter.

Heute nun sind uns im Einkaufszentrum der aktuelle Ministerpräsident mit offizieller Freundin begegnet. Aber eher peripher. Die Gemeinsamkeit war, dass wir uns gleichzeitig zum Essen begaben.

Zwischen diesen beiden Ereignissen habe ich mich mit glimpflichem Ausgang beim Inlinern hingelegt. Der Hund blieb heil.

Uwe war heute an der Pier 100


und er schreibt:

Als ich heute an der Pier 100 am Kanal die Nachmittagssonne genoss, fiel mein Bick auf eine PET-Flasche, die im Wasser so vor sich hindümpelte und durch den Wellenschlag vorbeifahrender Schiffe sich in den Uferbefestigungssteinen verfing.

Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass es sich keineswegs um achtlos weggeworfene Flasche, sondern vielmehr um eine Flaschenpost handelte. Deutlich erkennbar an einem zusammengerollten DIN A4-Blatt innerhalb der Flasche.

Ich angelte also die Flasche aus dem Wasser.

Beim Öffnen stellte ich allerdings fest, dass der Verschluß nicht so fest angezogen war, so dass das Blatt leider durch eingedrungenes Wasser arg gelitten hatte. Ich ließ es also noch zusammengerollt, um das Papier nicht zu beschädigen.

Zu Hause, nach aufwändigen Restaurierungsarbeiten (Fönen, abgerissene Teile einsetzen, Kleben etc.) kam dieses Kunstwerk zum Vorschein. Auf der Rückseite trägt es die Bezeichnung Nr. 4.

Welche Geschichte mag wohl hinter dieser Post stecken?

Die Qual der Wahl

Morgen muss die Entscheidung fallen!

Biologie und Deutsch
oder
Biologie und Kunst

und das Kind schwankt immer noch.
Was haben die Eltern damit zu tun? Sie werden gefragt! Hurra!
Wo gibt es denn noch sowas?
Hiermit geben wir, als Eltern, die Entscheidung bekannt:

Biologie und Kunst!

Alea jacta est (richtig wäre „alea jacta sunt“ oder „aleam jacta est“)
(Sacht datt Kint)

Hafenklatsch


Es war ganz nett auf der letzten Kieler Woche, als wir auf Kosten des Kieler Kiezkönigs auf seiner Yacht mitsegeln durften.

Ganz links auf dem Foto meine Wenigkeit mit meiner treuen Sekretärin.
Rechts Uwe, neben ihm seine Schwester, die auf Uwes Bitte auch eingeladen wurde.

Ich finde nichts dabei, wenn man als öffentlich Bediensteter Kontakte zur Geschäftswelt knüpft.

Auf die paar Steuerausfälle kommt es bei der heutigen positiven Einnahmesituation des Staates doch nicht an.

(An Steuerbord übrigens das Regattafeld der Ninetyniner)

Subjektives Empfinden bei der Auswahl von Sanitärobjekten

Wir müssen uns zur Zeit seltsamen Herausforderungen stellen.

Zum Beispiel haben wir Sanitärobjekte auszuwählen, die in unser noch nicht existierendes Badezimmer eingebaut werden sollen.

Zum Zwecke dessen suchen wir einen gläsernen Palast auf, der dem heutigen modernen Menschen die Wonnen der Sanitärwelt offeriert.

Ein kumpelhafter, wahrscheinlich schwuler Verkäufer führt uns von Objekt zu Objekt.

Er (und meine Gattin) finden nichts dabei, sich auf die Objekte zu setzen, eine Augenblick inne zu halten, um dann zu entscheiden ob der Sitzkomfort derjenige ist, auf den man sich die nächsten Jahre einlassen will.

Zunächst lässt sich meine Gattin vom Design eines Objektes betören. Die Sitzprobe endete allerdings mit einer gewissen Unsicherheit.

Ein spontan von meiner Gattin getestetes weiteres Teil erweist sich als der Sitzkomforttraum schlechthin.

„Das ist unser Behindertenklo“, sagt unser sympatisch gegelter Berater mit einem feinen Lächeln.

Die Wahl fällt schließlich auf das Standardklo mit Standardbrille.

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