Frühling!

Eine Kollegin kam heute in unseren Flügel und sagte, es rieche nach Frühling. Ich gebe zu nicht zu wissen in welcher Jahreszeit Böcke bockig sind.
(Von mek)

Fundsachen:

Wohnungen mit Fahrstuhl haben den Vorteil, dass man die Inliner schon in der Wohnung anziehen kann.

Sich mit angezogenen Inlinern aufs Klo zu setzen, birgt die Gefahr in sich, auszurutschen, sich gravierend zu verletzen und in einer unwürdigen Situation aufgefunden zu werden.

Was hat es zu bedeuten, wenn Uwes Bistro am Wasser geschlossen hat und auf den Betonplatten mit Kreide geschrieben steht: „Betrieb geschlossen, Toiletten geöffnet“?

Aktualisierung:
Heute, Donnerstag, wirkte Uwe in seinem Kabuff wie eh und je und verkaufte mir das obligatorische Jever. Allerdings ist der Preis für die Flasch Bier auf Einsneunzig gestiegen. Ich habe es wortlos weggesteckt, als Uwe mir den neuen Preis nannte…

Welch ein Elend, wenn eine smarte Mittzwanzigerin das In-Lokal am Hindenburgufer stöckelnd ansteuert und dem Handy mitteilt: „Morgen? Nein, morgen habe ich ein Date. Ach um Gotteswillen, ich seh gerade, im Louf sind keine Liegestühle mehr frei!“

Und jetzt noch eine Frage außer der Reihe:

Warum sehen alle Markisen spießig aus?

Zum Abschluss eine Kontrollfrage:

Habt ihr oben bei mek auch das gelesen?

Es ist mir peinlich. So peinlich als würde man von einem Frauentrakt sagen es rieche nach Meeresfrüchten.

Jenseits vom Jungfernstieg

Stellen Sie sich einen unrasierten, ungeduschten älteren Kerl Herrn vor, der im Schlafanzug mit Läpptopp auf dem Sofa sitzt und Weißweinreste aus dem Pappkarton Instant-Kaffee trinkt.

Sein Denken fokussiert sich (als Beispiel jetzt) auf das Erscheinen eines Elektrikers, dem er als Vertretungs-Hausmeister den Zugang zum Elektrozählerraum des Hauses ermöglichen soll.

Ist das eine Aufgabe, die den Menschen ausfüllt?

Ist es weiterhin eine Herausforderung, wenn er den Termin mit dem Elektriker reibungslos abwickelt und anschließend noch den Besuch in einer krankengymnastischen Einrichtung zu absolvieren hat?

Wird er dieses meistern?

Wird er sich in die hauswirtschaftlichen Abläufe integrieren können, die nach der halbtäglich beruftsbedingten Abwesenheit der Hausfrau abgewickelt werden?

Wir wissen es nicht – ahnen jedoch, dass Probleme zu Hauf autreten können.

Übersteigt es die Vorstellungskraft des durchschnittlichen Blog-Lesers, sich vorzustellen, dass unser fiktiver ältere Kerl Herr einen Blog-Eintrag verzapft, den er am nächsten Morgen wieder löscht?

Sei es wie es sei. Es ist doch einerlei.

Impressum

Zur Person hier klicken! :D

Und hier der andere Kram:

Den nachfolgenden Text habe ich irgendwo kopiert und angepasst. Er liest sich juristisch hölzern und abschreckend. Ich kann so etwas nicht ausstehen. Aber angeblich sollen die Gesetze jetzt so beschaffen sein, dass man so einen Firlefanz veranstalten muss um nicht umgehend im Schuldturm zu landen. So sei es denn:

Gemäß § 28 BDSG widerspreche ich jeder kommerziellen Verwendung und Weitergabe meiner Daten.

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Handarbeit

Hat schon mal jemand so einen Ball mit der Fahrrad-Luftpumpe aufgeblasen?

Nein? Aber ich!

Geschätzte dreimillionenmal muss man pumpen, bis aus dem lappigen Gummi ein Ball wird.

Und wenn man dann das Aufpumpventil rauszieht, entweicht die mühsam reingepumpte Luft wieder. Der Verschlussstopfen muss dann ganz schnell in das Aufpusteloch gedrückt werden, damit der angepeilte Druck erhalten bleibt.

Der Klimawandel

Der Klimawandel manifestiert sich jetzt auch in unserem Stadtwald, den wir bisher ganz arglos als Spaziergänger konsumiert haben.

Ein morscher Baum zieht unsere Blicke auf sich.

Am Stamm (links) befindet sich ein austernförmiger Auswuchs, der leicht fluoresziert (auf dem Foto wird das leider nicht deutlich). Nichts kann mich offensichtlich davon abhalten, dieses Gebilde anzufassen, obgleich meine Frau mir mit flehendem Blick in den Arm fällt. Meine Hand wird supramagnetisch angezogen und berührt das Phänomen. Es fühlt sich hart an, leicht temperiert – und es vibriert – wenn auch fast unmerklich. Es ist eher ein kraftvolles Summen, das sich der ganzen Umgebung, einschließlich meines Körpers, mitteilt.

Dann passiert es.

Ein tiefdröhnener Schlag unterhalb der Hörgrenze erschüttert den Wald. Wir spüren es mit einem Organ, mit dem wir, anders kann es nicht sein, nur für diesen Augenblick, ausgestattet worden sind.

Der moderige Waldboden vor unseren Füßen öffnet sich, mürbes Holz wühlt sich hervor und aus dem Holz drängt mit einem schmatzenden Geräusch die Waldqualle (rechts) hervor. Die Bezeichnung Waldqualle drängt sich deswegen auf, weil, wie bei der neuerdings in der Ostsee auftretenden Ohrenqualle, der Quallenkörper innerlich leuchtet und irrlichtert (das Foto kann das leider nicht wiedergeben).

Wir staunen nun Bauklötze, als wir bemerken, dass von der Waldqualle eine Strahlung ausgeht, die sich auf die grünen Kabel vor unserem Standort überträgt (links). Leider wird auch in diesem Fall nicht deutlich, dass die lianenartigen Stränge pulsierend grün leuchten. Hier walten ungeheure Energien.

Diese Energie überträgt sich jetzt auf eine biologische Antennenanlage. Man sieht auf dem Foto rechts noch die grüne Energieliane (unten links), die die Energieströme aus dem Lianengewirr (oben) zusammenfasst und damit die Antennenanlage versorgt.
Man wird uns glauben, dass von diesen Strahlern nun ein rosa-blauer armdicker Sendestrahl in die nordwestliche Stratosspäre unseres Planeten ausgeht, dessen weiterer Verlauf wegen des düsteren Wetters von uns nicht wahrgenommen werden kann.


Jetzt, während ich die Eindrücke unseres Spaziergangs hier wiederzugeben versuche, dämmert mir langsam, dass es unmöglich sein wird, bei allen Lesern glaubwürdig zu erscheinen. Damit müssen wir leben. Es ist ja auch nicht gelungen mit der kleinen Digitalkamera all die Erscheinungen auf den Chip zu bannen, die wir rezipiert haben.

Ein letzter Versuch, die Welt, auch die wissenschaftliche, noch zu überzeugen, soll das letzte Foto sein, das die Anwesenheit eines außerirdischen Wesens dokumentiert. In dem wabernden Wasser, das vor unseren Füßen rieselt, spiegeln sich die unteren Extremitäten eines Individuums, das uns mit drei traurigen Stielaugen anblickt, bevor es sich wegbeamt.

Das volle Leben!

Ich war hin- und hergerissen, welches Ereignis heute im Vordergrund meines Eintrages stehen sollte.

Da war einmal die Leselounge in Kiel im Wettbewerb, wo MC-HolstenWinkel an der Ausweitung seiner Blog-Omnipräsenz arbeiten durfte und

zweitens mein Geburtstag.

Letztlich hat die Tatsache, dass ich jetzt den ersten Akkuschrauber meines Lebens geschenkt bekommen habe, den Ausschlag gegeben (s.o.)!

Im Baumarkt stand einer neben uns, der das Geschenk sah. Er sagte, er hätte drei (!) Akkuschrauber, dafür aber keine Frau mehr. Er würde nie, aber wirklich nie mehr heiraten.

Das nur nebenbei.

Interessiert das noch Jemand?

SPON berichtet, dass irakische Frauen ihr Schweigen brechen und von Vergewaltigungen berichten. Der Ministerpräsident Maliki bestreitet die Vorwürfe.

Baghdad Burning, die Bloggerin aus Baghdad, schreibt:

The Rape of Sabrine…
It takes a lot to get the energy and resolution to blog lately. I guess it’s mainly because just thinking about the state of Iraq leaves me drained and depressed. But I had to write tonight.

Maliki is the stupidest man alive (well, after Bush of course…) if he believes his arrogance and callous handling of the situation will work to dismiss it from the minds of Iraqis.

Nachhilfe

Watt is, wenn um zwölf am Freitag in der evangelischen Kirche die Glocke läutet?

Wohlgemerkt, nicht die Glocken, sondern nur eine der Glocken.

Ist dann vielleicht jemand gestorben, geboren oder verheiratet?

So jetzt schweigt die Glocke wieder, nach fünf Minuten…

PS: Plötzlich kommt die Sonne durch. Gibt datt da einen Zusammenhang vielleicht?

PPS: Viel Spass beim Lesen übrigens, wenn ihr auf das Bild klickt!