Ich bin ein Reittier

Irgendwie wirke ich als reitbares Insekt auf der Spur von Rhagais mit. So ganz blick ich da noch nicht durch.

Wüstenflohreiter

Die Wüstenflohreiter hauen zwar nichts mit ihrem Durchschnittsangriff von 9 sofort weg, aber sind trotzdem sehr gut. Das haben sie ihrer Top- Beweglichkeit zu verdanken. Als kleine Einheit können sie genau dort angreifen, wo man will. Sie sollten daher bevorzugt gebundene Einheiten aus der Flanke oder aus dem Rücken angreifen, denn dann haben sie zum einen die höhere Initiative und einen guten Angriff. Beim Nachrücken können sie durch Springen eventuelle neue Rücken- und Flankenboni erlangen.

Fazit: Gut und billig

Um mich etwas in die Materie einzuarbeiten, habe ich bei der Recherche noch Folgendes gefunden:

Stabiles Zentrum waren die Trollbins, mit angeschlossenem Gobbelsnut (2 Sterne). Haben aber nicht immer das eingespielt was sie mich gekostet haben.

Die Insektenreiter sind verdammt schnell! Das war es aber auch schon (wie so oft). Selbst mit herausgespieltem Rückenangriff sind sie nicht zwingend, will heißen einfach zu schwach auf der Brust (auch bei Angriffen in den Rücken).

Die Rieseninsekten sind definitiv spielbar. Die Marcothele ist gegen viele Gegner auch immer eine Überraschung (und Clanngett´s Hammer sicher – springt 4 Felder, steht der Schamane 5 Felder weit weg reicht es gerade) Aber immer noch viel zu schnell tot die Viecher! Bei DW gleicht eine höhere Panzerung den Nachteil wenig LP´s zu haben einfach nicht aus (imo)

Die 8 Helden – nun ja. Sind Gobbo-Helden. Der Käferfreund mit Artors Axt ist ein netter Blocker (wenn er in dne NK kommt) Die anderen Helden prallen von so gut wie allem einfach ab!

Al Gobbar mit Graul (die Goblin-Gabi) ist nett. Leider wird in DW ein Held bestraft wenn er ein Reittier hat, welches mitkämpft. Den Angriff des Flohes kann man getrost vergessen (kaum eine Chance) und einen Zweitschlag gibt es auch nicht (sebst wenn man mal höhere Ini ausspielt) da das Element schon einen zweiten Angriff hat. Wünschte mir, man würde Al Gobbar so ändern wie man es mit Barin Saureiter tat.

Der Floh scheint ja nicht sehr kräftig zu sein. Auch hier tut sich noch eine Frage auf:

Also ist ein beschmieren der Handwaffe (bei Handwaffe+Flohbiss) der Wüstenflohreiter nicht mehr (oder war niemals) erlaubt?

Halt! Die Frage ist geklärt:

Richtig, Goblingift geht nicht auf Insektenreiter! Das ist eine Regel und hat nix mit Logic zu tun, daher auch dieser Regeltext. Held ist Held und Insektenreiter ist Insektenreiter…
Das ist ja fast das gleiche Problem, wie gerade mit den Golems….

In einem hochgewölbten, engen gotischen Zimmer,

Faust, unruhig auf seinem Sessel am Pulte.

So verwirrt wie dieser Herr kann man sich schon fühlen, wenn man einige Weblogs einschließlich der Kommentare ‚mit heißem Bemühn‘ sie zu verstehn, durchgearbeitet hat.

Besonders die Anregung Lyssas, mal wieder den Toleranzbegriff anhand eines praktischen Beispiels zu überprüfen, bietet in den Kommentaren reichlich Lesematerial, das zum Nachdenken auffordert.

Muß ich da nicht auch in mich hineinhorchen, die Tastatur zurechtrücken und mutig ein Statement zum Lauf der Dinge und überhaupt in die Tasten hämmern?

Pause..

Nein, daraus wird leider nichts. Ich armer Wurm beschränke mich auf Zitate. Semmel, z.B. ist so einer, der aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und das hinschreibt, was er für richtig hält.

„Days of Shame“

titelt ein Kolumnist

in der NYT. Ein Auszug daraus lautet:

Also mind-boggling is the attempt by Republican Party elements to return the U.S. to the wretched days of the mid-20th century when many black Americans faced harassment, intimidation and worse for daring to exercise their fundamental right to vote. A flier circulating extensively in black neighborhoods in Wisconsin carries the heading „Milwaukee Black Voters League.“ It asserts that people are not eligible to vote if they have voted in any previous election this year; if they have ever been found guilty of anything, even a traffic violation; or if anyone in their family has ever been found guilty of anything.

„If you violate any of these laws,“ the flier says, „you can get ten years in prison and your children will get taken away from you.“

Auch wenn ich ungerecht und voreingenommen bin: Diese eine Hälfte der amerikanischen Bevölkerung, die Fratzen wie Bush und diese anderen Hackfressen als Repräsentanten wollen, sind für mich nicht besser als diejenigen, die bei uns die neuen parlamentarischen Vertreter wie Frey und Voigt Voigt, Frey bewundern.

Die Welt wartet auf diesen Eintrag…

..in dieses Weblog.

Nach einer Familienkonferenz haben wir gestern entschieden, erstmalig die Sendung „Ich bin ein Star. Holt mich hier raus!“ im Deutschen Fernsehen zu betrachten.

Die Betrachter dieser Sendung äußern sich wie folgt:

Mann: Nach ca. 5 Minuten Zeichen von Müdigkeit, Unaufmerksamkeit und Desinteresse.

Frau: Will mit der ganzen Sache n i c h t s zu tun haben.

Tochter: Ich will zurück an meinen PC!

Fazit: Das Wichtigte an der Fernsteuerung ist die Umschaltmöglichkeit!

Ein brauchbares Motto für ältere Herren:

..als der selbstgewisse Rausch
der Jugendlichkeit verflog..

gefunden in einem mit „Astigmatismus“ (Sehstörung) betitelten Artikel in Das hermetische Café.

Wenn ich mich im Einzelnen in diesen Artikel vertiefen wollte oder könnte, würden sich bei mir in der Tat Sehstörungen einstellen. Aber dieses Zitat gefiel mir.

ALDI


das Bild da oben habe ich im lummaland geklaut, weil ich kein eigenes habe. Aber vor unserem ALDI habe ich auch eine Dreiviertelstunde vor Öffnung gestanden, vonwegen dem Notebook. Mit den Leuten im Radius von einem Meter um mich herum gab es sogar nette, scherzhafte Wortwechsel: „Wenn jetzt ne Bande mit Kalaschnikoffs käme…jeder hier hat doch 1300 Euro bar in der Tasche..“.

Bei Öffnung standen vielleicht 30 Leute ohne Einkaufswagen, also potentielle Notebookerwerbskonkurrenten an, ich war der 3. und hatte mich in dieser Spitzengruppe als Kundiger profiliert. Die Dame vor (!) mir hatte verlauten lassen: „..Sie gehen als Kundiger voran, weil Sie ja wissen wo die Notebooks liegen und wir kommen dann hinterher..“.

Wir strömten also ohne Rempeleien in die Lokalität, ich voran, Schwenk nach rechts, schon 6 bis 7 Meter in der Gasse zurückgelegt, da ertönt aus dem Kassenbereich der Ruf: „..die Notebooks gibt es hier..“.

Unter schmerzhaften Adrenalinstößen Schwenk Marsch zu den Kassen. Die armen Schweine ab Platz 20 oder so stehen also als Erste an den Kassen und die strebsamen Frühaufsteher von der vorderen Plätzen im zweiten Glied.

Dieses Feeling muss es auch in der Nachkriegszeit beim Kohlenklau oder beim Anstehen nach Bananen in der Ostzone gegeben haben. Alle schlechten Charakterzüge treten dann ununterdrückbar an die Oberfläche.

Eine resolute ALDI-Frau händigte dann die Notebookkartons, die wie schnöde Persilpakete aussahen, an die notebookgierige Schar an den Laufbändern aus. Alle bekamen ihr Objekt der Begierde. Ruhe und Gelassenheit kehrte ein, die Zivilgesellschaft hatte gesiegt.