Kotzen

Der Tagesschau-Blogger Sütfeld unterzieht sich der Qual, den unsäglichen Hurrapatriotismus (meine Worte) der Republikaner im Madison Square Garden zu beobachten. Er formuliert: „Bei den sichtbar aelteren Jubel-Republikanern Patriotismus pur, der bei allem guten Willen meinerseits ein mehr als starkes Unwohlsein hervorrief“.
Ich nehme mir die Freiheit, diese Formulierung in „Ich könnte kotzen“ umzudeuten.

Gedanken und Erinnerungen

Die Umstände machten es möglich, alte und neue Adressen im Internet abzuklappern, dieses und jenes zu lesen, zum Kaffeetrinken und Mittagessen zu gehen und später dann noch einmal zum Kaffeetrinken.

Daraus entstand dann das Bedürfnis, dieses komplexe Geschehen nicht ungeschehen sein zu lassen.

Deshalb folgende Zusammenfassung:

1. Es gibt Menschen, die Krokodile essen
2. Die Fihlosofie gibt es immer noch
3. Es regnet

wuestenfloh

Also – mit dem Wuestenfloh, da ist das so… ich hatte mal einen Lehrer, der hieß Ganz, eigentlich Herr Ganz, der nannte mich mal vor der Klasse ‚Wüstenfloh‘. Vielleicht weil ich nicht der Klassengrößte war. Dieser Spitzname blieb dann an mir haften, aber nur in der Schulzeit.

Nach vielen Jahren und vor nicht vielen Monaten suchte ich nach einem Nicknamen für das Internet und kam dann wieder auf dieses uralte, eingestaubte Teil aus der fernen Schulzeit.

Mein erstes Weblog versah ich dann mit einem geklauten Wüstenbild, das in Wirklichkeit eine rubbelige Sandfläche des Amrumer Strandes war. Dieses gegoogelte Foto habe ich dann noch zurechtgequetscht um diesem Weblog-Banner-Standard gerecht zu werden. Das war natürlich absolut unprofessionell.

Dann, ich weiss nicht mehr wie, geriet ich an das Programm TypoGenerator, generierte durch Eingabe von ‚desert‘ nach wenigen Versuchen ein aufregendes Bild, aus dem ich in dilettierender Weise mit freier Software einen Streifen ausschnitt und dann an den Kopf dieses Weblogs setzte.

Und nun kommt M. ins Spiel, der sich auch ‚heisses Pflaster‘ nennt. M. ist ‚graphic designer‘ in NY und zusätzlich mit mir verwandt. Ich bin sein Onkel. Durch sein schon etwas älteres Weblog, das mittlerweile renoviert ist und mein noch ziemlich neues Weblog ergaben sich Kontakte, die M. ziemlich kurzfristig bewogen, meinen Banner zu kritisieren.

Kurz und gut – er nötigte mich in erpresserischer Weise, das oben sichtbare, von ihm entworfene Logo zu verwenden.

Ich werde mit ihm in der Forstbaumschule noch mal über dieses Thema sprechen müssen.

Update am 18.4.2008:
Das „Virtuelle Klassentreffen“ ist mittlerweile dazu gekommen und lenkt mich von der Pflege dieses Blogs ab. Ich bin der „Schüler“ Gerd Tams.

Sieh mal einer an…

Hallo olle Schwester, wie die Welt doch klein ist. Da hat doch M., der ja nu nich gleich umme Ecke wohnt, sich mal eben an einem schon etwas älteren Dialog beteiligt.
Er ist von Italien nach Polen umgezogen und doch in Neffjork geblieben, schreibt er. Unglaublich! Und er hat vier Fahrräder!!
Hallo M.!
Wo bleiben die Details? Quadratmeter, Kinderzimmer, Katze, Hund, Kanarienvogel, Karriere, Demokrat oder etwa nicht? Schreib rein in dieses Weblog. (Deine ‚lounge‘ hat so etwas Reines, Feines Designtes, da muss man ja richtig nachdenken, bevor man sich verewigt..).
Und, lieber M., wie stehst Du denn zu dem alten Kontinent. Lies doch mal etwas zum Thema Brunch, damit Du wieder auf den Appetit kommst…

Achtung Willi

Also im Bisstrorante in Kiel am Hindenburgufer kann man Willi treffen, 52 Jahre alt, gut erhalten, Winterbader, fast immer gut drauf. Er hat sich geoutet und mir heute gesagt, dass er gerne wäscht. Das wäre doch kein Problem. Rein in die Waschmaschine und fertig. Hinterher ist Wäscheaufhängen und Bettenbeziehen geradezu ein Vergnügen.
Ich fühle mich verpflichtet. diese Sache mit dem Willi öffentlich zu machen, weil es kaum zu glauben ist, dass es so etwas gibt.
Willi ist allerdings mit Gesine lebensabschnittspartnermäßig gebunden und die Prognose für die Dauerhaftigkeit der Beziehung ist nach meiner Einschätzung gut.
Die Aussicht, sich diesen Willi zu schnappen ist also eher nicht rosig. Trotzdem, falls er doch mal verfügbar sein sollte, sei auf diese außergewöhnliche Gelegenheit hingewiesen.