Kpt. R. meldet sich

Am 31. März wurde das 44. Cherry Blossom Festival in Jinhae eröffnet, und wie Ihr sehen könnt, haben die Kirschbäume ihren Einsatz nicht verpatzt.


Dieses Bild zeigt die Schwestern „Palatia“ und „Patria“ vereint am Werftkai. Die „Patria“ ist am 29.3. vom Stapel gelaufen und soll am 2. Juni fertiggestellt sein. „Palatia“ wird am 6. April von der Werft abgeliefert und als „MOL Supremacy“ in Fahrt gehen. Der japanische Charterer wird das Schiff in einem Liniendienst von Fernost an die Westküste Südamerikas einsetzen.

Viele Grüße aus Jinhae

Nordlicht

Der Name ‚Tams‘ ist im Norden unserer Republik in höchster Verdichtung angesiedelt und ansonsten schwach gestreut.
Zu dieser wichtigen Erkenntnis verhilft der Geogen Onlinedienst.


Der Name „Hit*er“ kommt übrigens nicht ein einziges Mal vor. Dann stimmt es also, dass aus der Ehe mit Eva keine Nachkommen hervor gegangen sind.

(via)

transparency

Ich möchte hiermit meine Solidarität mit denjenigen Menschen bekunden, die von der menschlich enfremdeten, juristisch degenerierten Denke gewisser Schlipsträger angeekelt sind, die aus verglasten Büros mit schöner Aussicht auf die Viecher herabsehen, die sie zwecks Profitmaximierung gewissenlos in Angst und Schrecken versetzen.

Mögen diese Typen dermaleinst bei der nächsten Besichtigung des Infernos in den stinkenden Töpfen schmoren. Mit der Alternative, sie im ewigen Eis mit herausragenden Köpfen zu sehen, über die man stolpert und dabei vielleicht ein Ohr oder eine Nase abbricht, kann ich mich auch arrangieren.

Krähen


Heute bei grauem Wetter viele Krähen in Schleswig. Die Piepmätze bekommen wohl langsam Frühlingsgefühle. Das Gekrächze war hörenswert. Ich würde es ja gerne hier einspeisen. Aber wir wollen es ja nicht übertreiben.

Die Krähen passten ganz gut zu meiner Stimmung. Ich wandelte in Schleswig auf den Spuren meiner Kindheit. Den Bach und den Baum habe ich ja wieder gefunden.


Aber die Wiese hinter dem Bach ist jetzt mit einem natodrahtumwickelten Monstrum bebaut. Es handelt sich um eine forensische Einrichtung, wie mir ein Kumpel von damals erklärte. Hier wird die Menschheit vor Mördern der schlimmsten Sorte geschützt.

Das mag ja sinnvoll sein, ist aber trotzdem eine Schändung der Spielwiese meiner Kindheit.

Bei dem grauen Wetter haben sich noch andere schleswiger Motive vor die Linse meiner Digi gedrängelt…

Zurück aus Nürnberg.

Schön wars. Burgen (eine), Kirchen (zwei), Arbeit (auch). Bier (viele), Haxe (eine), Nürberger Rostbratwürstchen (vier + acht), viele Zufußkilometer.

Kollegen (einen) näher kennen gelernt, nett. Ein fränkischer Kollege wog geschätzte 150 Kilo, netter Kerl, schwer zu verstehen. Name: Peter.

Das Hotel war kein Hotel, sondern ein 90 Euro (Messepreis) teueres Unikum. Hotel Schweizer Hof (garni). Wir beide bewohnten jeweils ein geklontes „Appartment mit Singleküche“, das man für vorübergehendes Wohnen auch für 320 Euro im Monat mieten konnte.

Jede, aber auch wirklich jede Ausstattungskomponente des Zimmers war billig, billig, billig. Niedrigste Baumarktqualität.

Das Frühstück ging. Aldi-Qualität kennt ja jeder von uns. Aber Meckern wolln wir trotzdem nicht.

Die Bundesbahn hat funktioniert. Reibungslos.