Nordlicht

Der Name ‘Tams’ ist im Norden unserer Republik in höchster Verdichtung angesiedelt und ansonsten schwach gestreut.
Zu dieser wichtigen Erkenntnis verhilft der Geogen Onlinedienst.


Der Name “Hit*er” kommt übrigens nicht ein einziges Mal vor. Dann stimmt es also, dass aus der Ehe mit Eva keine Nachkommen hervor gegangen sind.

(via)

transparency

Ich möchte hiermit meine Solidarität mit denjenigen Menschen bekunden, die von der menschlich enfremdeten, juristisch degenerierten Denke gewisser Schlipsträger angeekelt sind, die aus verglasten Büros mit schöner Aussicht auf die Viecher herabsehen, die sie zwecks Profitmaximierung gewissenlos in Angst und Schrecken versetzen.

Mögen diese Typen dermaleinst bei der nächsten Besichtigung des Infernos in den stinkenden Töpfen schmoren. Mit der Alternative, sie im ewigen Eis mit herausragenden Köpfen zu sehen, über die man stolpert und dabei vielleicht ein Ohr oder eine Nase abbricht, kann ich mich auch arrangieren.

Krähen


Heute bei grauem Wetter viele Krähen in Schleswig. Die Piepmätze bekommen wohl langsam Frühlingsgefühle. Das Gekrächze war hörenswert. Ich würde es ja gerne hier einspeisen. Aber wir wollen es ja nicht übertreiben.

Die Krähen passten ganz gut zu meiner Stimmung. Ich wandelte in Schleswig auf den Spuren meiner Kindheit. Den Bach und den Baum habe ich ja wieder gefunden.


Aber die Wiese hinter dem Bach ist jetzt mit einem natodrahtumwickelten Monstrum bebaut. Es handelt sich um eine forensische Einrichtung, wie mir ein Kumpel von damals erklärte. Hier wird die Menschheit vor Mördern der schlimmsten Sorte geschützt.

Das mag ja sinnvoll sein, ist aber trotzdem eine Schändung der Spielwiese meiner Kindheit.

Bei dem grauen Wetter haben sich noch andere schleswiger Motive vor die Linse meiner Digi gedrängelt…

Zurück aus Nürnberg.

Schön wars. Burgen (eine), Kirchen (zwei), Arbeit (auch). Bier (viele), Haxe (eine), Nürberger Rostbratwürstchen (vier + acht), viele Zufußkilometer.

Kollegen (einen) näher kennen gelernt, nett. Ein fränkischer Kollege wog geschätzte 150 Kilo, netter Kerl, schwer zu verstehen. Name: Peter.

Das Hotel war kein Hotel, sondern ein 90 Euro (Messepreis) teueres Unikum. Hotel Schweizer Hof (garni). Wir beide bewohnten jeweils ein geklontes “Appartment mit Singleküche”, das man für vorübergehendes Wohnen auch für 320 Euro im Monat mieten konnte.

Jede, aber auch wirklich jede Ausstattungskomponente des Zimmers war billig, billig, billig. Niedrigste Baumarktqualität.

Das Frühstück ging. Aldi-Qualität kennt ja jeder von uns. Aber Meckern wolln wir trotzdem nicht.

Die Bundesbahn hat funktioniert. Reibungslos.

Es ist sehr angenehm

nach einer Blog-Lesung die knappen fünf Minuten wieder nach Hause zu gehen.

Die “Na wie war es denn-Frage” liess sich schnell abhandeln. “Der Don ist eben ein Profi.. MC, den kennt man ja schon irgendwie.. doch es war ganz nett. Aber alles junge Leute. Viele MC-Fans, glaube ich …”.

Nette Gastgeber, da könnte man gut hingehen, wenn die Haare mal wieder dran sind. Keine Probleme mit der Holsten-Versorgung (aus Flaschen, nicht aus Dosen).

Als ich im zweiten Teil, nach der Pause, mal aufs Klo wollte und die Tür zu war, war es für mich ganz leicht, die Jacke anzuziehen, den drei Leuten im Vorraum “Tschüß” zuzurufen (es kam eine Anwort) und die fünf Minuten nach Hause zu gehen. Da habe ich sogar ein Klo für mich ganz allein.

Dann im Bett der Krimi mit V.I. Warshawski in den Schluchten von Chicago, hach wie gemütlich!

PS: Elle hatte andere Schuhe an. So schwarze luftige mit Strapsen.